Meine Oma war oft die letzte Rettung für mich. Egal, ob’s zu Hause mal wieder Ärger gab und ich dann zu ihr kommen durfte, oder ob ich einfach ein bisschen Geld zwischendurch gebraucht hab. Auf meine Oma konnt ich mich immer verlassen.
Das ist jetzt auch wieder so, obwohl sie schon seit drei Jahren tot ist. Ich hab naämlich mal wieder ein finanzielles Problem, bei dem sie mir unbedingt helfen muss. Warum? Weil ich für diese Semesterferien keinen Job bekommen hab. So habe ich mir sonst immer in den Ferien das Geld fürs Studium und die Studiengebühren verdient. So’n Job in der Fabrik, zum Beispiel in der Autoindustrie oder so, hat immer gutes Geld gebracht. Aber was ist in diesem Jahr? „Tut uns leid Alex, wir haben keine Jobs dies Jahr.“ oder „Wir sind momentan auf Kurzarbeit, die wirtschaftliche Lage, Sie wissen schon, sonst hätten wir Sie gerne wieder genommen.“
Und das geht einem echt überall so. Oder habt ihr vielleicht mehr Glück gehabt? Als ich meine um Kohle anpumpen wollte, hat mein Vater abgelehnt. „Ich musste mir mein Studium schließlich auch selbst verdienen.“ hat er gesagt. Super, wie soll ich jetzt die Semestergebühren bezahlen?
Früher hätte ich ja meine Oma gefragt, dachte ich, und da hab ich wieder an ihren Goldschmuck gedacht, den sie mir vererbt hat. Tragen werd ich den ja sowieso nie und wenn es für den guten Zweck ist, dann wird sie auch nix dagegen haben. Ich hab dann mal im Internet geguckt, wie sowas läuft. Bei Marin Goldankauf kann ich den Goldschmuck entweder selbst abliefern oder ihn per Post hinschicken. Auf der Seite gibt es auch einen Rechner, mit dem man schon mal vorab in etwa checken kann, wie viel man wohl rauskriegt. Mal sehen, wie viel das wird. Danke Oma!
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